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Solarpotenzial in Moosburg a.d.Isar: was die Dächer hergeben

In Moosburg a.d.Isar haben 9.973 von 12.874 Gebäuden (77,5 Prozent) mindestens eine Dachfläche, die sich für Photovoltaik eignet. Zusammen passen auf diese Dächer rund 160 Megawatt Leistung, die im Jahr etwa 156.718 Megawattstunden Strom liefern könnten – so viel, wie rund 44.777 Haushalte mit 3.500 kWh im Jahr verbrauchen. Gerechnet für jedes einzelne Dach aus dem amtlichen 3D-Gebäudemodell.

Karte für Moosburg öffnen und eigenes Dach prüfen

Gebäude
12.874
davon geeignet
77,5 %
mögliche Leistung
160 MWp
möglicher Ertrag
156,7 GWh/Jahr
typische Anlage je Haus
8,5 kWp
Sonne auf der besten Fläche
1.186 kWh/m²

Moosburg a.d.Isar im Landkreis Freising

Moosburg a.d.Isar liegt im Osten des Landkreises Freising an der Isar. Nach Freising ist Moosburg die Gemeinde mit den meisten Gebäuden im Landkreis. Wir haben jedes Gebäude im amtlichen 3D-Modell durchgerechnet: jede Dachfläche, ihre Neigung und Ausrichtung und den Schatten, den Nachbarhäuser und Gelände über das Jahr werfen.

Moosburg fällt im Vergleich der 24 Gemeinden in zwei Punkten auf: Die geeigneten Dächer sind hier im Mittel am kleinsten, und die jeweils beste Dachfläche bekommt etwas weniger Sonne als im Durchschnitt des Landkreises. Das heißt nicht, dass sich Photovoltaik in Moosburg schlechter rechnet – der Unterschied zum Landkreis liegt bei wenigen Prozent. Es heißt aber, dass sich der Blick auf das eigene Dach lohnt: Ein kleines oder verschattetes Dach kann die Amortisation um mehrere Jahre verlängern, ein freies Süddach in Moosburg rechnet sich dagegen genauso gut wie anderswo im Landkreis.

MoosburgLandkreisPlatz unter 24 Gemeinden
Anteil geeigneter Gebäude77,5 %80,2 %22
Typische Anlagengröße8,5 kWp9,8 kWp24
Sonne auf der besten Dachfläche1.186 kWh/m²1.258 kWh/m²23
Möglicher Ertrag gesamt156.718 MWh1.857.604 MWh3

Die beste Dachfläche eines geeigneten Gebäudes in Moosburg bekommt im Mittel 1.186 kWh Sonnenenergie je Quadratmeter und Jahr, 5,7 Prozent weniger als im Mittel des Landkreises. „Typisch“ meint jeweils den Median: Die Hälfte der Gebäude liegt darüber, die Hälfte darunter. Auffällig im ganzen Landkreis: Die ländlichen Gemeinden haben einen höheren Anteil geeigneter Gebäude als die größeren Orte – vermutlich, weil Häuser in dichter Bebauung sich gegenseitig mehr verschatten und mehr kleine Nebengebäude haben.

In welche Richtung die besten Dächer zeigen

Für jedes geeignete Gebäude haben wir die sonnigste Dachfläche bestimmt. So verteilen sie sich in Moosburg:

Ein Süddach ist nicht die einzige gute Lage: Südost- und Südwestdächer bekommen nur wenige Prozent weniger Sonne, und auf Ost-West-Häusern passt oft mehr Leistung, weil beide Dachhälften genutzt werden können. Mehr dazu in unserer Auswertung Ost-West oder Süd?.

Was das für Ihr Haus heißt

Ob sich eine Anlage auf Ihrem Dach in Moosburg rechnet, zeigt die Karte für Moosburg: ein Klick auf Ihr Haus, und Sie sehen Leistung, Ertrag, Ersparnis und Amortisation, mit oder ohne Speicher. Fläche und Neigung: Dachfläche berechnen.

Häufige Fragen

Warum sind die Werte in Moosburg etwas niedriger?

Im Mittel sind die geeigneten Dächer kleiner, und mehr Dachflächen liegen im Schatten von Nachbarhäusern. Einzelne Häuser können trotzdem sehr gut liegen – die Karte zeigt jedes Dach einzeln.

Lohnt sich Photovoltaik in Moosburg trotzdem?

Für die meisten geeigneten Dächer ja: Auch hier bekommt die beste Fläche typischerweise deutlich mehr als 1.000 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Wie schnell sich die Anlage bezahlt macht, hängt vor allem von Ihrem eigenen Stromverbrauch ab; das rechnet die Karte für Ihr Haus aus.

Wie finde ich mein Haus in Moosburg?

Öffnen Sie die Karte über den Knopf auf dieser Seite oder geben Sie auf der Seite Solarpotenzial Ihre Adresse ein. Ab Straßenebene erscheinen alle Dächer in der Farbe ihrer Sonneneinstrahlung; ein Klick zeigt Ertrag und Amortisation für Ihr Haus.

Methode: Gebäude des amtlichen 3D-Gebäudemodells, deren erste Dachfläche in der Gemeinde liegt (Grenzen: OpenStreetMap); geeignet ab 1 kWp auf Flächen mit mindestens 900 kWh/m² im Jahr. Details unter Solarpotenzial und Datenquellen.

Datenquelle: Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de (CC BY 4.0). Einstrahlung: PVGIS © European Union, 2001–2026. Gemeindegrenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).