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Solarpotenzial in Freising: was die Dächer hergeben

In Freising haben 16.652 von 21.267 Gebäuden (78,3 Prozent) mindestens eine Dachfläche, die sich für Photovoltaik eignet. Zusammen passen auf diese Dächer rund 351 Megawatt Leistung, die im Jahr etwa 359.437 Megawattstunden Strom liefern könnten – so viel, wie rund 102.696 Haushalte mit 3.500 kWh im Jahr verbrauchen. Gerechnet für jedes einzelne Dach aus dem amtlichen 3D-Gebäudemodell.

Karte für Freising öffnen und eigenes Dach prüfen

Gebäude
21.267
davon geeignet
78,3 %
mögliche Leistung
351 MWp
möglicher Ertrag
359,4 GWh/Jahr
typische Anlage je Haus
10,2 kWp
Sonne auf der besten Fläche
1.245 kWh/m²

Freising im Landkreis Freising

Freising ist die Große Kreisstadt und mit Abstand die größte Gemeinde im Landkreis. Entsprechend vielfältig sind die Dächer: dichte Altstadt rund um den Domberg, Wohnsiedlungen aus vielen Jahrzehnten, Gewerbe und große Flachdächer der Hochschul- und Forschungsgebäude. Für jedes dieser Dächer haben wir die Sonneneinstrahlung Stunde für Stunde gerechnet – mit Schatten von Nachbarhäusern und Gelände.

Auffällig ist der hohe Anteil an Flachdächern: Bei mehr als jedem vierten geeigneten Gebäude in Freising ist die beste Fläche ein Flachdach. Flachdächer bekommen auf der liegenden Fläche weniger Sonne als ein gutes Süddach, lassen sich aber mit aufgeständerten Modulen frei ausrichten und haben selten Verschattung durch den eigenen First. Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten ist das oft die größte zusammenhängende Fläche – und damit die beste Chance auf eine wirtschaftliche Anlage, auch für Mieterstrom.

FreisingLandkreisPlatz unter 24 Gemeinden
Anteil geeigneter Gebäude78,3 %80,2 %20
Typische Anlagengröße10,2 kWp9,8 kWp8
Sonne auf der besten Dachfläche1.245 kWh/m²1.258 kWh/m²15
Möglicher Ertrag gesamt359.437 MWh1.857.604 MWh1

Die beste Dachfläche eines geeigneten Gebäudes in Freising bekommt im Mittel 1.245 kWh Sonnenenergie je Quadratmeter und Jahr, 1,0 Prozent weniger als im Mittel des Landkreises. „Typisch“ meint jeweils den Median: Die Hälfte der Gebäude liegt darüber, die Hälfte darunter. Auffällig im ganzen Landkreis: Die ländlichen Gemeinden haben einen höheren Anteil geeigneter Gebäude als die größeren Orte – vermutlich, weil Häuser in dichter Bebauung sich gegenseitig mehr verschatten und mehr kleine Nebengebäude haben.

In welche Richtung die besten Dächer zeigen

Für jedes geeignete Gebäude haben wir die sonnigste Dachfläche bestimmt. So verteilen sie sich in Freising:

Ein Süddach ist nicht die einzige gute Lage: Südost- und Südwestdächer bekommen nur wenige Prozent weniger Sonne, und auf Ost-West-Häusern passt oft mehr Leistung, weil beide Dachhälften genutzt werden können. Mehr dazu in unserer Auswertung Ost-West oder Süd?.

Was das für Ihr Haus heißt

Ob sich eine Anlage auf Ihrem Dach in Freising rechnet, zeigt die Karte für Freising: ein Klick auf Ihr Haus, und Sie sehen Leistung, Ertrag, Ersparnis und Amortisation, mit oder ohne Speicher. Fläche und Neigung: Dachfläche berechnen.

Häufige Fragen

Wo in Freising sind die Dächer am besten?

Die höchste Einstrahlung haben große, unverschattete Süd- und Flachdächer am Stadtrand und in den Gewerbegebieten. In der Altstadt verschatten sich die Häuser gegenseitig stärker, und viele Dächer sind kleiner oder denkmalgeschützt. Auf der Karte sehen Sie es für jedes einzelne Haus.

Darf ich in der Freisinger Altstadt Solarmodule aufs Dach setzen?

Für Baudenkmäler und Ensembles gelten besondere Regeln; ob und wie Module erlaubt sind, entscheidet die Untere Denkmalschutzbehörde. Unsere Rechnung zeigt nur, wie viel Sonne das Dach bekommt – nicht, ob eine Anlage genehmigt wird.

Wie finde ich mein Haus in Freising?

Öffnen Sie die Karte über den Knopf auf dieser Seite oder geben Sie auf der Seite Solarpotenzial Ihre Adresse ein. Ab Straßenebene erscheinen alle Dächer in der Farbe ihrer Sonneneinstrahlung; ein Klick zeigt Ertrag und Amortisation für Ihr Haus.

Methode: Gebäude des amtlichen 3D-Gebäudemodells, deren erste Dachfläche in der Gemeinde liegt (Grenzen: OpenStreetMap); geeignet ab 1 kWp auf Flächen mit mindestens 900 kWh/m² im Jahr. Details unter Solarpotenzial und Datenquellen.

Datenquelle: Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de (CC BY 4.0). Einstrahlung: PVGIS © European Union, 2001–2026. Gemeindegrenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).